Registrierkassen­pflicht in Österreich

Was versteht man unter der Registrierkassenpflicht für Unternehmer?

Grundsätzlich muss bei jedem Verkauf ein Beleg ausgestellt werden. Bei höheren Umsätzen fällt man in Österreich in die Registrierkassenpflicht d.h. der Beleg muss elektronisch gespeichert und mit einer Signatur (QR-Code) versehen werden. Dabei muss der gedruckte Beleg dem Kunden ausgehändigt werden.

Informationen zur Registrierkassenpflicht anhand eines Beispielsunternehmens:

Ab wann benötige ich eine Registrierkasse?

Wenn ein Nettojahresumsatz von 15000€ erreicht wird und die Netto-Barumsätze 7500€ übersteigen, bin ich zur Verwendung einer Registrierkasse verpflichtet. Diese muss allerdings nicht sofort angeschafft werden.

Was versteht man unter Barumsätze?

Alle Umsätze die bar oder mit Karte vor Ort bezahlt werden, werden als Barumsätze bezeichnet. Daueraufträge oder Online-Zahlungen die nicht vor Ort erfolgen, werden nicht zu den Barumsätzen gezählt.

Tritt die Registrierkassenpflicht sofort nach dem Überschreiten der Grenzen in Kraft?

Mit Beginn des vierten Monats nach Überschreiten der Umsatzgrenze sind Sie zur Verwendung einer Registrierkasse verpflichtet.

Mit welchen Strafen muss ich rechnen, wenn ich die Registrierkassenpflicht nicht einhalte?

Sollten Unternehmen die Registrierkassenpflicht nicht einhalten, kann eine Strafe von bis zu 5000€ verhängt werden.

Was versteht man eigentlich unter einer Registrierkasse?

Registrierkassen sind elektronische Systeme die zur Aufzeichnung von Bareinnahmen verwendet werden.

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